Klimaschutz und Energiewende

Am 08.11.   19:00  soll in lockerer Form über die verschiedenen Nahverkehrssys-teme im Ausland informiert und diskutiert werden. Jede/r kann seine Erfahrungen mit Bildern, Tickets, Filmen, kleinen Präsentationen usw. unterstützen.

Auch wenn an diesem Abend bewusst keine verkehrspolitischen Ergebnisse erwartet werden - vielleicht kann die eine oder andere Idee für Erfurt interessant sein.

Die Veranstaltung ist für alle offen und findet im Radhof, Kirchgasse 1b statt.

Viele Grüße

Falko vom VCD, Verkehrsclub Deutschland

 

Europäische Woche der Mobilität

„Die EUROPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE ist eine Kampagne der Europäischen Kommission. Seit 2002 bietet sie Kommunen aus ganz Europa die perfekte Möglichkeit, ihren Bürgerinnen und Bürgern die komplette Bandbreite nachhaltiger Mobilität vor Ort näher zu bringen. Jedes Jahr, vom 16. bis 22. September werden im Rahmen der EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE innovative Verkehrslösungen ausprobiert: So werden beispielsweise Parkplätze und Straßenraum umgenutzt, neue Fuß- und Radwege eingeweiht, Elektro-Fahrzeuge getestet, Schulwettbewerbe ins Leben gerufen und Aktionen für mehr Klimaschutz im Verkehr durchgeführt. Dadurch zeigen Kommunen und ihre Bürgerinnen und Bürger, dass nachhaltige Mobilität möglich ist, Spaß macht und praktisch gelebt werden kann.“ Umweltbundesamt

 

Hier einige Impressionen aus Erfurt, danke an Falko und Evi, Claudia und Robert, Christian und Jens, Bernhard  und alle anderen, die das hier auf die Räder gestellt haben: 

 

 

Zwischen 05. Und 25. September fand auch wieder die Stadtradel-Aktion statt. Wer hat die meisten km geschafft?  Wieviel CO2 ist eingespart worden? Antworten gibt’s hier: 

mehrseitige Fotodokumentation zur Mobi-Woche in Erfurt
Mobilittswoche-2016.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.4 MB

siehe auch mobilitaeterfurt.wordpress.com 

 

Auch dieses Jahr unterstützt  TTE die Woche der Mobilität. Schon am Freitag am Infostand zur Eröffnung, wo wir mit den Akteuren über die folgenden Aktionen informieren.

 

Fr, 16.09. Eröffnung der Europäischen Mobilitätswoche in Erfurt 16:00 Uhr, Anger und 19:00 Uhr, Kurzfilmabend im Café DuckDich, Allerheiligenstraße 20-21

 

Sa, 17.09. Parking Day 10:00 – 16:00 Uhr, Lange Brücke, Saturday Skatefever – Erfurts erste Rollschuhdisco

ab 18:00 Uhr im Stadtgarten, Dalbergsweg 2a

 

So, 18.09. Rollparade „Mit allem was rollt quer durch Erfurt“, 13:00 Uhr, ab Hauptbahnhof, Willy-Brandt-Platz

 

Mo, 19.09. Vortrag „Mit dem Rad durch Europa“ 19:00 Uhr, Offene Arbeit Erfurt, Allerheiligenstraße 9

 

Di, 20.09. Lesung „Mit Ella unterwegs – Erfurter lesen Geschichten rund um Mobilität“ 19:30 Uhr, Franz Mehlhose, Löberstraße 12

 

Mi, 21.09. Streitgespräch „Fahr Rad – Fühl dich gut?!“ 19:30 Uhr, Festsaal des Erfurter Rathauses, Fischmarkt 1

 

Do, 22.09. Vortrag „Mauerradweg und Iron Curtain Trail - mehr als Radfahren“ mit Michael Cramer MdEP 19:00 Uhr, Freifläche von Radio F.R.E.I., Gotthardtstraße 21

 

 

so war der 1. Erfurter E-Mobility-Day im Maislabyrinth

Die Energie-Wende selber machen – auf zu den Erfurter Zukunftsspaziergängen

Was hat die Energiewende (gern auch zum Selbermachen) mit Shoppen, Essen und Feiern zu tun? 

Immerhin soviel, dass wir in diesem Herbst die Zukunftsspaziergänge diesen 3 Themen gewidmet haben.

Natürlich lässt sich damit nicht die Welt vor dem Klimawandel retten, andererseits ist bewusstes Konsumieren ein guter Anfang dabei.

Es macht nämlich einen Unterschied beim ökologischen Fußabdruck eines/r Jeden ob ich `Aller-Weltsprodukte`  in den Einkaufswagen werfe oder in der Region Erzeugtes. Das hat einen kleineren ökologischen Rucksack weil es nicht nur einen kurzen Weg hinter sich hat, sondern meist auch kurze Produktionsketten und in der Regel hiesige Arbeitsplätze sichert. Darüber hinaus bleibt das Geld in der Region und verschwindet nicht bei den globalen Banken.

Wie das hier in Erfurt schon überraschend vielfältig funktioniert zeigen wir Euch.


21. November: ESSEN - mit gutem Gewissen probieren und genießen

Der 2. Spaziergang im Herbst führte uns mit Gastronominnen und Gastronomen zusammen, die authentisch bleiben wollen und sich damit für Regionalität, faire Produkte und Originalität einsetzen. Die Chefs der beiden Imbiss-Restaurants KEKOA und GREEN REPUBLIC , bei denen wir uns auch gern umgeguckt hätten, waren nicht für ein Gespräch bereit. Schade, aber das wurde mehr als wettgemacht von `BILLES` am Lutherdenkmal und `WILDER MANN`  am Johannesturm. 

Das Billes gibt es seit 1993, allerdings hieß es damals `City-Snack` und war eine öffentliche Toilette mit Imbiss, der sich zur Trinkhalle zu entwickeln drohte. Vor 5 Jahren wurde das Gebäude daher abgerissen und die Inhaberin baute den modernen Glas-Stahl-Pavillon, in dem heute das Restaurant, die öffentliche Toilette (die schönste der Welt) und der Bratwurststand stecken. Das Restaurant bietet vor allem lokale und regionale Spezialitäten, vegetarische und vegane Gerichte, gern auf Wunsch des Gastes individuell zusammengestellt. Die Bratwurst kommt vom Fleischer Reifenstein aus Erfurt, ebenso ist der Bornsenf ein Erfurter Original. Aber Sybille Kranhold holt auch schon mal die eigenen Äpfel im Garten in die Küche und bereitet ihre Köstlichkeiten daraus zu. Ihr liegt daran, neben lokalen und Thüringer Spezialitäten auch Gesundes und Vollwertiges anzubieten, was dann gern bis zum Kristallwasser geht. Meine Anregung, sich mit der Brotklappe zu vernetzen, gefiel ihr. Denn warum soll es das aufrichtige Brot nicht auch bei Billes geben und die guten selbstgemachten Marmeladen  nicht auch zum frischen Brot?

Dazu passt immer auch ein aromatischer Kaffee und den bekommt der geneigte Genießer natürlich im `Wilden Mann`  gegenüber dem Johannesturm. Frank Riedel führt das Cafe seit 2013 weil er nicht nur guten Kaffee verkaufen sondern denselben auch genießen lassen wollte. Das Geheimnis ist die langsame Röstung, weniger die Provenienz der Bohnen. Und natürlich die Mischung der Sorten. Und weil dies nicht in den von der Industrie geforderten Massen geht, bleibt eben die Röstung etwas teurer und exklusiver. Dafür entschwindet mehr Wasser und damit auch Säure aus den Bohnen und das Aroma und die Bekömmlichkeit wachsen. Dazu gibt’s von einem Bäcker aus Kölleda Torte und Kuchen, der wie aus Omas Backofen schmeckt und leckere Ben & Jerrys-Eiscreme  in 12 Sorten und mal ehrlich, wer weiß schon sowas: „Unsere Mission fußt auf drei verknüpfte Teile: faire Produkte, verantwortliches wirtschaftliches Handeln und soziales Engagement für die Gesellschaft.“ 


Der letzte Zukunftsspaziergang 2015 führt uns am 05.12. zum ersten nachhaltigen Weihnachtsmarkt vor die Barfüßerruine und darauf bin ich schon sehr gespannt, denn es gibt immer was zu entdecken, was man einfach nicht für möglich gehalten hätte - also, wir sehn uns !


24. Oktober:   SHOPPEN    unverpackt, lokal und fair

Oxfam, ReSales, Fachgeschäft und Marktplatz sind nur 4 beispielhafte Läden mitten in der Stadt, die wir hier vorstellen. Die allen gemeinsame Geschäftsidee: Wiederverwenden und lokale bzw. regionale Wirtschaftkreisläufe stärken. 
Oxfam erwirtschaftete in den Läden in bester Lage mit dem Verkauf von Secondhand-Kleidung, Büchern, Schmuck und Schuhen die Gewinne, die als von Hilfe zur Selbsthilfe in Entwicklungsländern wieder investiert werden. Das basiert auf Ehrenamt und über mangelndes Engagement können die Shops nicht klagen.

ReSales wiederum kooperierte mit professionellen Sammelfirmen und verwertet Alttextilien in den Aufbereitungszentren, zB. in Apolda. Dort finden Menschen Arbeit, die früher in der Textilindustrie der Region tätig waren, jedoch auch solche die bei der Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt immer zu kurz kommen. Insofern auch ein soziales Projekt. Große Mengen Altkleider werden in dem Weltmarkt exportiert, auch auf die riesigen Märkte Afrikas (Dies sehe ich kritisch, auch wenn versichert wird, dass damit keine Arbeitsplätze dort verschwinden). Ein kleiner Teil wird aussortiert und zu Industrierohstoffen gemacht ein weiterer Teil wieder in den Verkauf gebracht.Hier geht es also um ein Wirtschaftsunternehmen mit gewissem sozialem Auftrag.

Dein Fachgeschäft handelt ebenfalls mit dem 2. Leben von Dingen.Dabei wird der Kunde selbst zum Händler, denn der Laden ist ein Flohmarkt. Die Regale werden Wochen- oder Monatsweise vermietet und die Kunden organisieren dabei den Inhalt derselben selber. Sie erhalten den Verkaufserlös abzüglich der Regalmiete. Es wird  alles angeboten, was grade noch in die Regale reinpasst. Seit Jahren gibt es hier bereits ein feste Stammkundschaft, die es liebt,  in den Regalböden zu stöbern.

Der Markplatz Neuwerkstraße schließlich fing als Obst- und Gemüsegeschäft an und hat sich zum Lebensmittel und Spezialitätenladen entwickelt. Den Händlern liegt daran, Kleinerzeugern einen Ladentisch zu bieten: Eier, Honig, Brände, Säfte, Obst - je nach Jahreszeit. Im Gegensatz zu Super- und Biomärkten unzertifiziert weil auf Vertrauen basierend.

Siehe auch die Themenseite Bewusster Konsum

Bürger-Energie-Tag auf dem Anger  26.09.  12- 16:00

Der 1. Thüringer Bürgerenergietag wird mit seinem zentralen Teil am Samstag, dem 26. September auf dem Erfurter Anger in der Zeit von 12.00-16.00 Uhr stattfinden. Er schließt sich direkt an den 2. bundesweiten Bürgerenergiekonvent an, der vom 25.-26. September ebenfalls in Erfurt stattfindet und bei dem BETh e.V. Mitveranstalter ist.

Der 1. Thüringer Bürgerenergietag will Bürgerinnen und Bürger aus Thüringen über die Energiewende informieren, sie für die Mitwirkung an Bürgerenergieprojekten motivieren und diesbezügliche Beteiligungsangebote der Thüringer Bürger-Energiegenossenschaften vorstellen. Vorgesehen sind kurze Talkrunden, Interviews und Musik sowie Informationsstände und Mitmachangebote der Thüringer Bürger-Energiegenossenschaften. Für die Moderation konnten wir Radio F.R.E.I aus Erfurt gewinnen. Ergänzt wird das Kernangebot durch eine Exkursion in das Bioenergiedorf Schlöben sowie eine Vortragsveranstaltung mit Dr. Stefan Schurig in Jena.

Mehrere Thüringer Bürger-Energiegenossenschaften und Initiativen haben ihre Mitwirkung am 1. Thüringer Bürgerenergietag bereits zugesagt. Unterstützende Partner sind das Thüringer Nachhaltigkeitszentrum (NHZ), die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) und die DKB Erfurt. Für die Durchführung haben wir die Stadt Erfurt um Kooperation gebeten. Die Umweltministerin Anja Siegesmund sowie die Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Birgit Keller haben wir für Diskussionsbeiträge angefragt.

Weitere Infos dazu hier. 

Woche der Mobilität - Fotos wie´s war 

Flanieren oder Fluchen - die Begnungszone und ihre Parkhäuser   am Freitag

Am Freitagabend dem 18.09.15 hatte Transitiontown Erfurt gemeinsam mit der Rollrunde und anderen Initiativen einen Vortrag zum aktuellen Stand der o.g. Themen organisiert. Im Cafe Wildfang fanden sich ein Grüppchen Interessierter ein, leider keiner der Anwohner, die sonst immer so vehement protestieren, wenns um ihr Auto geht, und hörten zu, was Herr Kintzel erläuterte. In gewohnt dynamischer Art erklärte er die Planung des Stadtentwicklungsamtes  samt fundierter Hintergründe und Grafiken.

Resultat: Eigentlich braucht die Stadt die 3 neuen Parkhäuser nur, weil 1. in naher Zukunft baulich verdichtet und somit Parkraum knapp wird und 2. weil die Zulassungszahlen  für KFZ auch in den kommenden Jahren ungebremst voran schreiten. Daher wird im der  gesamten Begegnungszone, also im Stadtzentrum innerhalb des Rings, der Parkraum ab 2016 bewirtschaftet. Anwohner, Pendler und Touristen zahlen dann für das Parken oder steigen auf ÖPNV um.

Parking Day am Samstag

Rollparade am Sonntag

Ca. 50 Kommunen in Deutschland nutzen die Chance, um mit ihren Bürgerinnen und Bürgern über zukünftigen Verkehr zu diskutieren und gemeinsam an innovativen und umweltfreundlichen Verkehrslösungen zu arbeiten.

TTE beteiligt sich in Erfurt ebenfalls und stellt z.Zt. mit anderen Akteuren, allen voran die Rollrunde Erfurt e.V  ein Programm auf die Beine.

Beim parking day kann jeder mitmachen der sich einen oder mehrere BezahlParkplätze in der Stadt für einen Tag sichert und mit einer Aktion belegt.  Vorzugsweise am Samstag dem 20.09. ab 8:00 auf dem Parkplatz zwischen dem Dubliner und der Seniorenresidenz an der Neuwerkstraße. Angedacht sind  Fahrradchecking, sexy bikewash, Kaffekränzchen, Fahrraddeko basteln, freestyle-slalom-skating Vorführung, Rollschuhbowling, Radpräsentationen ….  und vieles mehr, gern ergänzt durch Eure Ideen.

Auf der Rollrunde-Webseite  könnt Ihr Euch dazu anmelden und findet Ihr ab Montag unter dem Button  `Mobilitätswoche` weitere Infos dazu und zu den Veranstaltungen zwischen 16. und 22.9.15.


TTE plant am 19.09. einen Infoabend u.a. mit Herrn Kintzel, dem Abt.leiter Verkehr im Stadtentwicklungsamt. Arbeitstitel: `Flanieren oder fluchen – die Begegnungszone und ihre Parkhäuser`. Außerdem sollen 2 Poller eine  Auszeichnung bekommen, es gibt eine Aftershowparty  am Samstag, einen Filmabend zum Thema Mobilität und eine Lesung. Höhepunkt wie immer eine Parade am Sonntag.


Aufruf zum Stadtradln

vom 6. September bis 26. September 2015 wird in Erfurt auch in diesem Jahr wieder das Stadtradeln stattfinden, wozu ich Sie herzlich einladen möchte. 


Der Städtewettbewerb im Radfahren soll einerseits Erfurterinnen und Erfurter motivieren, drei Wochen lang möglichst viele Strecken mit den Rad zurückzulegen. Andererseits wirbt er für die Verbesserung der Bedingungen des Radverkehrs in Erfurt. 

Drei Wochen lang sammeln Sie Radkilometer für sich (ihre Gesundheit und Fitness), ihr Team, für Erfurt (Lebensqualität in der Stadt) und für das Klima (Vermeiden von Treibhausgasen). Die Kilometer werden online im Radl-Kalender unter www.stadtradeln.de erfasst. Hier können Sie sich entweder mit den alten Zugangsdaten anmelden, oder Sie registrieren sich neu. Den aktuellen Stand der Dinge können Sie dann hier für Erfurt abfragen. 


Kilometer können bis eine Woche nach dem Stadtradeln eingetragen werden. Am besten ist es also, die Kilometer gleich einzutragen. Weitere Informationen u.a. unter www.erfurt.de Webcode:122424 oder direkt hier


Not in my backyard !

.... ist die Devise derer, die sich zwar im Allgemeinen nachhaltige Energiewirtschaft wünschen, jedoch keine Windräder in Sichtweite haben möchten. Dass es dann doch immer wieder Gemeinden und Kommunen trifft, die sich damit auseinander setzen müssen, liegt in der Natur der Sache und verzögert mitunter den Ausbau von Stromtrassen ebenso wie den von Windparks oder Wasserspeicher-Kraftwerken.

Um diesem Dilemma bei zu kommen hat die Landeseigene ` Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA)` folgendes vor: Sie verfasst Leitlinien als Grundlage einer freiwilligen Selbstverpflichtung von Projektierungsunternehmen. Sinn der Übung ist die Einbeziehung der Kommunen durch eigene Anteile an den jeweiligen Projekten. Und das ausdrücklich nicht nur in Form von Bürgerforen, Anhörungen und Infotagen,  sondern finanziell. Mit 1.000,- ist der Einstieg möglich. D.h. nicht nur Banken und Großinvestoren finanzieren ein Projekt, sondern ausdrücklich gewünscht sind Energiegenossenschaften und kommunale Stadtwerke. NA ALSO, GEHT DOCH.

http://www.thega.de/aktuellesprojekte/projekte/servicestelle-windenergie/leitlinien/

mein Biobeet - Ausflug zum Mitmachgemüse  in Ollendorf 01. 05. 15

Der 3. Zukunftsspaziergang führte uns nach Ollendorf zur Bio-Bauernfamilie Scharf, die dort Beete für den Selber-Anbau von Gemüse zur Verfügung stellt. Es war gleichzeitig auch noch  Tag der Offenen Tür und `Angärtnern` , so dass wir gerade richtig kamen - nach uns wurde es voll. Inzwischen sind 25 Beete vergeben und deren Gärtner und Gärtnerinnen scharrten  schon ungeduldig mit den Hacken.  Nach einer kurzen Begrüßung durch Kerstin Scharf-Goldammer, führte uns die junge Gärtnerin gleich zu den Beeten. In Reih und Glied paradierte das junge Gemüse an himmelblauen Leinen vorbei, fein säuberlich nach Rang und Namen sortiert. Alles Bio natürlich, vom Samenkorn an. Dies stammt aus Bingenheim und ist sortenecht, d.h. selbst vermehrbar. Alle Jungpflanzen sind übrigens auf dem Hof gekeimt und gezogen und vor wenigen Tagen nun ins Beet umgesetzt worden. Möhren, Zwiebeln, Sellerie, Salat, Radieschen, grüne Erbsen, Kohlrabi…., nach den Eisheiligen noch Gurken und Zucchini, all das wartet auf die fürsorgliche Pflege der Städter aus Weimar und Erfurt. Warum ? Weil die z.B. ihren Kindern zeigen möchten, wie und wo Gemüse wächst, wie es schmeckt, so direkt aus der Erde, wie viel Arbeit gutes Essen erfordert, aber auch wie glücklich es macht, dies gemeinsam mit anderen zu erzeugen. Gedüngt wird ausschließlich mit Bio-Pferde- und Hühnermist, das Wasser kommt aus der Zisterne. Bunte Gießkannen hängen am Haken und  lassen sich im großen Fass befüllen. Hacken und Geräte stehen in einem kleinen Schuppen bereit. Jederzeit kann hier gegärtnert und geerntet werden und im Falle von Urlaub springt schon mal jemand anderes oder die Gärtnerin selbst ein.
Doch der Hof hat noch mehr zu bieten: Deine Kinder lieben Pferde ? Wunderbar, da stehen sie, gleich nebenan auf der Koppel. Die Hof-Katzen streichen  Dir um die Füße und die Hunde warten nur drauf, mir Dir zu spielen.

Der gewollte Nebeneffekt, `Mein Biobeet` fördert die lokale Wirtschaft, vor allem auf dem Land. Unser Geld fließt nicht via Supermarkt in globale Fonds, sondern hilft Familie Scharf dabei, unser aller Lebensmittelgrundlage, einen gesunden Boden auch in Zukunft  zu bearbeiten. Warum? Bitteschön, hier der Film zum Thema, gerade läuft er in den Kinos: 10 Millionen – wie werden wir alle satt? . Weitere solcher nachhaltigen Angebote hier SoLaWi und da Landmarkt eG 

Kristiane Schley

Bärlauch und Streuobstwiesen - Allmendespaziergang im Steiger 18. 04.15

Geführt von Frau Crispin, der Steigerförsterin und Martin Kürth von RegioNah + Naturfreundejugend machten sich am Samstagnachmittag 14 SpaziergängerInnen auf den Weg durch den Steiger. Der glänzte in der Frühlingssonne und  duftete schon von weitem nach Knoblauch. Prompt trafen wir auch auf andere Bärlauchfans, die bereits fleißig ihre Körbe füllten.  Leider waren sie aber zu weit entfernt, um mit zu bekommen, dass das Pflücken nur für den Eigenbedarf erlaubt ist, dh. eigentlich nur ein Sträußchen pro Person.
Wir aber wissen  das nun und auch, dass es darauf ankommt, mit den Leuten darüber ins Gespräch zu kommen, das Anliegen des Natur- und Bestandsschutzes zu erläutern, aber auch den ErfurterInnen die Freude nicht durch einen Vorschriften-Dschungel und Schilder-Wald zu nehmen. Der staatliche Forst Steigerwald ist heute natürlich keine Allmende im strengen Sinne der Definition mehr, dennoch dient er dem Allgemeinwohl und zwar nicht nur durch Holz und Erholungsmöglichkeit, sondern vor allem mit seiner Reinigungswirkung für Luft und Wasser und als Lebensraum für unsere Mitgeschöpfe. 

Zukunftsspaziergang am 08. November Thema: nachhaltig konsumieren

19 Interessierte spazierten zu  zu den Grünschnäbeln auf dem Samstagmarkt, wo uns Alexandra Seitensücker von ihrer Bio-Gemüsewerkstatt in Costädt erzählte. Beim nächsten Einkauf übrigens bitte Stoffbeutel mitbringen und sputen - der Marktstand ist in der Winterpause von Ende Nov bis März nicht besetzt !

Erfurter Läden, die Ihren Kunden  nachhaltig und/ oder fair produzierten Waren und Dienstleistungen bieten möchten, gibts schon ne ganze Menge. Aber wußtet Ihr, dass Mrs. Hippie 1993 in Magdeburg entstand und inzwischen 7 Filialen in ganz D aufgemacht haben ? U.a. auch in der Regierungsstr. Dort werden Klamotten verkauft, die entweder unter dem eigenen Label in Polen produziert oder, wenn sie im Design dazu passen, aus England (Famous potatoes) oder Spanien importiert werden. Erfurterinnen mir Designideen verkaufen Ihre kleinen Auflagen und Unikate ebenfalls hier.

 

Große Mengen sind dagegen das Thema bei internationelan Sportausrüstern, die nach und nach aufgrund des öffentlichen Drucks dazu übergehen müssen, ohne Kinderarbeit, fair und umweltgerecht zu produzieren. Das Bluesignlabel beispielsweise garantiert dafür. Zwar noch nicht im gesamten Sortiment, aber bei einigen Linien gibts das Siegel bereits, wie bei Fußbällen der Deutschen Fa. DerbyStar. 

 

Am Ende landeten wir im Weltladen, einem von inzwischen 800 in D und der ganz wenigen, die noch inhabengeführt werden. Auch hier wird  demnächst ein Verein, der Welt(t)raume.V. , die Geschäfte übernehmen. Andernorts werden die Weltläden meist kirchlich geführt. Überwiegend Verlaustgeschäfte, leider, denn die Fachgeschäfte für fairen Handel führen ein Nischendasein. Dies soll sich jedoch in Zukunft ändern;  die bislang strengen Regeln, was fairer Handel sein darf, werden gelockert und das Label auch dann freigegeben, wenn nur 10% Fairtrade im Produkt stecken. Wer jedoch ein 100%-Bio-Fairtrade-Geschenk oder was Feines zum naschen sucht, wird garantiert fündig - das konnte ich im  Selbstversuch bestätigen,  Kristiane Schley

 

Zukunftsspaziergang am 24. Oktober zur Grünen Hausnummer

Tja, wer nicht dabei war hat leider wieder was verpasst – Hochheim im Herbst. Nein, im Ernst, der Besuch eines modernen Einfamilienhauses am Rande des Erfurter Vorortes war nicht nur für Möchtegern-Häuslebauer interessant. Zeigte sich doch, dass ein hoher Wohnkomfort, nachhaltige, natürliche Baustoffe und ein geringes Budget durchaus zusammen passen und somit das Gruselmärchen vom Ausschluss der Normalverdiener  an zukunftsweisendem Wohnen widerlegen.

Familie Pardemann baute sich vor 10 Jahren dieses Haus, das aufgrund seiner Lagegunst an einem Südhang schon prädestiniert ist, mit wenig Heizenergie aus zu kommen. Große Fenster lassen Wärme und Licht hinein, eine geschlossene Fassade nach Norden zum Hang verhindert Wärmeverlust. Genauso jedoch die bis zu 60 cm starken Wände, die aus einem Gefach aus Holzbrettern bestehen und mit Stroh gedämmt sind. Die Verkleidung und weitere Aussteifung der Konstruktion besteht aus Platten, die mit Kalk auf einem Träger aus Schilfmatten verputzt wurden. Eine Schicht aus Hohlblocksteinen bildet den Sockel des Hauses, so dass noch ein kleiner Keller entstand.

Im Sommer wird durch das Solarpanel auf dem Dach Wärme gewonnen, eine Zuheizung mit Strom unterstützt dies bei Bedarf. Für die tägliche Wärme in der Heizperiode sorgt der Lehmofen in der Mitte des Hauses und dafür reichen 2-4m³ Holz.

Dies brachte Pardelmanns die Grüne Hausnummer ein, eine Auszeichnung für besonders nachhaltiges und Ökologisches Bauen in Erfurt – herzlichen Glückwunsch ! 

 

Zukunfsspaziergänge - so ging es am 28.09.2014 weiter

Mobilität in Erfurts Mitte: Tue Gutes und rede darüber.

Joachim Kintzel :  Begegnungszone Erfurt -  ein integriertes Verkehrskonzept,  in dem Zufußgehen und  Verweilen ein besonderer Vorrang eingeräumt wird

Achim Kintzel; Abteilungsleiter Verkehrsplanung im Stadtentwicklungsamt stellte uns die Mobilitätsplanung für die Innenstadt vor - die Erfurter Begegnungszone. Mit der einvernehmlichen Nutzung des Verkehrsraums für alle wird sich in den nächsten Jahren die Lebensqualität für die Erfurter und Besucher erhöhen. Dazu bedarf es der Senkung der Verkehrsdichte, -geschwindigkeit und -belastung durch Lärm, Feinstaub und Abgase, der Wiederherstellung von qualitätvollem Öffentlichen Raum und der Bereitschaft, ihn miteinenader zu teilen. 

 

Das Erreichen des selbstgesteckten Umweltzieles lt. Klimaschutzkonzept,  dh. Senkung des CO2-Aussoßes um 80% bis 2050 spielt eher eine Nebenrolle. Wichtiger ist es, den Charme der Erfurter Altstadt zu bewahren, ihre Attraktivität für den Tourismus zu erhöhen und eine Gesamt-Erlebniszone zu schaffen, in der Fußgänger konsumieren, flanieren  und ihr Flair genießen können. Mindestens 2, max. 4 neue Parkhäuser entlang des Stadtringes sollen den Ruhenden und den Parkplatz-Such-Verkehr aus der Innenstadt heraus halten, den Besuchern, Anwohnern und Geschäften  jedoch kurze Wege ermöglichen.

Mehrere reifenfreundliche Fahrrad-Transit- und Zielrouten ermöglichen es, schnell die Innenstadt zu erreichen und 3.500 Radstellplätze sorgen dann dafür, dass die Räder geordnet  geparkt werden können. Mehrere Hundert kommen 2015 am Bhf. noch dazu. Zum Ausbau des ÖPNV wurde auf die Barrierefreiheit verwiesen, die Schritt für Schritt umgesetzt wird, ein Verzicht auf die Tram in der Innenstadt kommt nicht in Frage, darüber waren wir uns einig.

Überhaupt bestand am Ende Einigkeit darüber, dass die Begegnungszone eine gute Sache wird. 

Mehr dazu hier im Verkehrsentwicklungsplan


Christian Prechtl  Klimaschutzkoordinator, Andreas Grimm vom VCD, Bernhard Deimel vom ADFC und andere Teilnehmer waren bereits in der Planungsphase Partner der StV und sind auch in Zukunft verantwortungsbewußte Vertreter der Radfahrer und Fußgänger. Auch sie schienen ein wenig überrascht von dem umfangreichen Vorhaben und befürworten es am Ende. 

Transitiontown regte an, zum nächsten Autofreien Tag 2015 die Erfurter Begegnungszone offiziell einzuweihen und zwar mit einem großen Stadtfest. Unsere Unterstützung dabei ist schon mal versprochen. 

 

Am Ende der Woche, Sonntag dem 21.09. ab 14:00 wird auf dem Erfurter Anger der "Autofreie Tag"   mit Infoständen, einer rollenden Demo und einer Menschenkette starten, der unseren Anspruch auf eine Lärm-, Abgas- und Gefahrenfreie Stadt deutlich macht. Wir ermächtigen uns selbst in einer Stadt zu leben, die nicht mehr vom Verkehr okkupiert wird. Auch Critical Mass, der VCD, Grüne Jugend, Rollerderby, Mein Fernbus, Little John Bike  u.a. werden sich an den Ständen präsentieren. Wir danken für die freundliche Unterstützung durch das Dezernat Wirtschaft und Umwelt Stabsstelle Nachhaltigkeitsmanagement

4. Zukunftsspaziergang : L50, RepairCafe, FoodCoop, Saline 34 & LandmarktKiosk

Beeday auf dem Messedach - was haben Bienen mit Suffizienz zu tun

diese Frage hat uns Herr Witzenhause nicht direkt beantwortet. Dennoch haben wir Teilnehmer am 3. Zukunftsspaziergang am Ende doch Bescheid gewusst, denn bei allen Erläuterungen zu seiner Imkerei stand eigentlich Suffizienz im Mittelpunkt.

Seit 3 Jahren stehen seine Völker auf dem Messedach, manchmal schlecht gelaunt, weil der Wind da oben heftig weht, aber dann auch wieder versöhnt von der reichen Tracht, die sie im Umkreis finden. Ergebnis ist `Messegold`, ein kleines Gläschen von diesem Messehonig durften wir alle mitnehmen.

Imkerei hat aber nicht nur Wert für den süßen Geschmack auf dem Sonntagsbrötchen, sie ist unabdingbar, um unseren Obst- und Gemüsebedarf zu decken: 80 % aller Sorten sind auf Bestäubung durch Bienen angewiesen. Ist die Bühzeit einer Kulturpflanze vorbei, bleiben die Bienen hungrig. Zu wenig gibt die von Monokulturen bestimmte Kulturlandschaft dann her. Herr Witzenhause ist also Wanderimker, sowohl im Obstbau in Thüringen, als auch auf Raps- und Sonnenblumenfeldern sind seine Bienen zu finden. Bezahlt wird für diese Bestäubungleistung kaum, Imker leben nach wie vor von Honigverkauf. Dessen Qualität wird auch überwacht, aber nicht jedes Glas ist im Labor überprüft worden. Die Schadstoffe aus der industriellen Landwirtschaft sind jedoch nicht das Problem der Imker - sie stellen sich darauf ein und treffen zeitliche Absprachen - sondern der Befall durch Varroa-Milben. Eingeschleppt aus Asien haben sie inzwischen alle Völker befallen und müssen ständig in Schach gehalten werden. Vom Völkersterben ist Herr Witzenhause bislang verschont geblieben; Zustände wie in Norddeutschland oder gar der USA gibt es in Thüringen nicht. Die Imkerei wird hier noch im relativ kleinen Maßstab betrieben. Und auch wenn Deutschland 4/5 des Honigbedarfs durch Importe decken muss, die Bestäubung schaffen deutsche Bienen selber und daher kennen sich die Obstbauern und Imker meist auch persönlich. Regional verankert, dem Bedarf vor Ort entsprechend und aus eigenen Ressourcen gedeckt, so stellt sich die Imkerei in Thüringen den globalen Herausforderungen, suffizient eben.

 

Zum Bienensterben hier ein Beitrag von Arte , vom WDR - Markt und von Planet Wissen

Plan B für Mobilität - Flinkster & Co.

Herr Wilson von der DB-Stabsstelle Thüringen erläuterte die erstaunlichen Ziele der DB in Deutschland, z.B. umweltfreundlichster Mobilitätsanbieter zu werden, Fahrzeiten zwischen Berlin und Erfurt (auf 1 und 3/4 Stunden) um 45 Minuten zu verkürzen und den Lärm der Güter-Züge um mind. 10 Db zu verringern.  25% der Co2-Emmissionen sollen bis 2020 verschwinden, der Anteil des Stroms aus Erneuerbaren Energien soll dann 35% ausmachen.

Natürlich nahmen wir auch Platz im Mini-Citroen mit seinem nicht vorhandenen Motorengeräusch. Lautloses Dahingleiten in dem winzigen, wendigen Franzosen mit seinem Automatikgetriebe. Ideal für die Fahrt in das Stadtrand- und Umlandgebiet nach dem Aussteigen aus dem ICE. Natürlich fehlte auch ein schickes Navi nicht. Solche Geräte dann auch bedienen zu können ist schon von Vorteil – und überhaupt - mit diesem neuen Mobilitätskonzept umzugehen will gelernt sein. Das `Tanken` mit Strom ebenso wie das Verstehen der Informationen der Tanksäulen.

Insgesamt jedoch ein wirklich positives, spannendes Erlebnis, das zumindest bei mir Lust auf eine gern auch völlig zweckfreie Spritztour demnächst mit dem Flinkster geweckt hat.

 

Die Deponie. Am Ende der Konsumträume

Wer kreischende Mövenschwärme über stinkenden Müllbergen erwartet hatte, war enttäuscht. Alle anderen genossen den kurzweiligen Spaziergang an diesem sonnigen Frühlingsnachmittag inmitten nahezu idyllischer Landschaft mit Ausblick aufs zukünftige Naherholungsgeboet "Erfurter Seen".

Die Premiere der Zukunftsspaziergänge war ein vielversprechender Erfolg, 23 SpaziergängerInnen können das sicherlich bestätigen. Der kurzen Begrüßung und Erläuterung unseres Anliegens folgte ein 90-Minuten-Rundgang  entlang und über den `Altkörper`, vorbei an der Kompostierungs- und der Methangas-Sammelanlage. Ja, auch aus den Verdauungsgasen der Bakterien, die hier wirklich einen guten Job machen, wird noch Strom gewonnen. Auf diese Weise wird dieses besonders Klimaschädliche Biogas wenigstens zurück gehalten, nicht jedoch das bei beiden Prozessen entstehnede CO2. Also, es gilt auch hier zu reduzieren und das am sinnvollsten, wenn jeder von uns seinen Konsum mal kritisch überdenkt. Denn wo erst gar nichts weggeworfen werden muss, entsteht auch kein Müll und damit kein CO2.

Wir setzen die Öffentlichkeitsarbeit zu nachhaltiger Lebensweise, Energiewende und  Klimaschutz  in Erfurt fort und bieten ab April 2014 die Zukunftsspaziergänge an. Wir, das sind

 

TransitionTown Erfurt, BUND und Erste Erfurter Energiegenossenschaft.

Unterstützung erhalten wir dabei von der Stabsstelle Nachhaltigkeit der StV

Erfurt.

 

Die Zukunftsspaziergänge  sind die Fortsetzung  der Klimaschutzkampagne `Die

Wende selber machen` vom Anfang des Jahres  und haben das Ziel, die

ErfurterInnen zu ermutigen, bei Energiewende und Klimaschutz selbst aktiv

mit zu machen. Die Spaziergänge  sollen niederschwellige Angebote sein, die zeigen, der Weg

mit dem leichteren ökologischen Rucksack und wenig CO2-Emission kann richtig

Spaß machen, wenn alle zusammen los gehen und dabei mal die gewohnten

Pfade links liegen lassen.

 

Wir spazieren oder radeln mit den Interessierten im Abstand von 3- 4 Wochen zu

Orten und Akteuren, die sich bereits auf ihren Weg der Nachhaltigkeit

begeben haben, sei es mit einer Selbsthilfewerkstatt für die

Reparatur von Fahrräder oder Konsumgütern, als Stadtimker auf dem Messedach oder dem Carsharing-Angebot. Wir besuchen eine  PV-Anlage der Energiegenossenschaft und eine Werft - es gibt weit mehr als wir in einem Jahr schaffen könnten.

 

Der erste Spaziergang führt jedoch zur Deponie Schwerborn, dem Ort, wo all unsere Konsumträume einmal enden - oder doch nicht ?

 

alle Termine werden auf dieser TTE-Webseite extra bekannt gegeben 

Teil 3 der Klimaschutz-Kampagne: Bewusster Konsum

`Die Wende selber machen`-  unter diesem Motto haben mit 3 Veranstaltungen auf den Zusammenhang zwischen Klimaschutz und Mobilität, Erneuerbaren Energien und Konsum hingewiesen und die 6 ReferentInnen ausgewählt, die das Bild- und Kenntnisreich erläuterten. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für ihr Engagement.

Wir haben insgesamt 84 ErfurterInnen erreicht, das ist nicht gerade ne Menge und vermutlich sind’s auch gerade die, die sich bereits mit diesem Thema auseinander gesetzt haben. Auf der anderen Seite, wir haben gelernt, wie Veranstaltungen organisiert werden, welche Öffentlichkeitsarbeit sich am besten eignet und dass es gar nicht so viel kostet. Hauptsächlich Engagement.

Inhaltlich war für mich die Veranstaltung zu Konsum & Klimaschutz am nachhaltigsten: Autofahren, Fliegen, viel Fleisch essen und in einer zu großen Wohnung mit konventioneller Heizung wohnen - das geht gar nicht. Und ist doch Alltag bei uns allen. Fast allen. Denn einige Leute haben mit ihrem Lebensstil statt 11 t CO2 pro Jahr wie im Durchschnitt jede_r Deutsche eben nur 6 t zu verantworten. Das gelingt ihnen durch Carsharing, Rad- und Bahnfahren, bewussten Konsum, Vegetarisch-Vegane Lebensweise und vorschriftsmäßig gedämmten Wohnraum.

Doch um die weltweiten Klimaziele zu erreichen, dürften wir Bewohner der Industrieländer lediglich 1 t  -  in Worten EINE Tonne CO2 - emittieren. Da helfen nur noch politischer Druck bei Wahlen, Klimaschutz-Kampagnen oder die Unterstützung von nachhaltigen Unternehmungen.

FAZIT: Klimaschutz geht uns alle an, jeder kann dazu beitragen und auf jede Art und Weise. Wir müssen´s nur machen.

Liebe Mitstreiter/ innen, 

habt herzlichen Dank für Euer Engagement und Eure Unterstützung der Kampagne „Die Wende selber machen“ .

Ein steiler Anstieg liegt heute unter uns. Eigentlich sollten wir uns jetzt den Schweiß abwischen, uns mal hinsetzten, die Aussicht genießen, Brote und Getränke rausholen und es uns schmecken lassen. Aber wie ich uns kenne, zum Feiern bleibt wieder keine Zeit, wir kämen sofort wieder ins Planen. Schade eigentlich.

Immerhin, die gestern mit dabei waren , konnten sich wenigstens an Josefs Stifter-Schokolade und den Ökofuß-Keksen gütlich tun, auch schön. Und haben ja auch die anregende Atmosphäre genießen und neuen Mut tanken können.

Wir hatten 35 Interessierte, davon überraschend viele StudentenInnen, dank Christopher ?  Er hat sich auch heute um die Entsorgung der Pappen gekümmert, alles per Handy von Weimar aus – toll, lieben Dank an Dich

Manfred hat uns die großen Pappkartons selbst zur Verfügung gestellt, die anderen besorgt und alles pünktlich  hingefahren, ausgeladen und reingetragen. Herzlichen Dank an Dich.

Danke natürlich an Robert, der unermüdlich Plakate gehängt und alle drei Veranstaltungen  beflyert hat, ebenso an Maria und Andrea, die dabei ebenfalls mit halfen.

Allerbesten Dank auch an Anett und Birgit vom LandMarktKiosk, die uns jedes Mal unverdrossen mit Getränken und köstlichen, liebevoll selbstgemachten Ökofußabdrücken versorgt haben.

Den beiden Referenten unter uns Christian und Josef habe ich bereits herzlich gedankt, aber an dieser Stelle noch  mal besonderes  für die kontinuierliche,  inhaltliche Zusammenarbeit und ihr fachliches Engagement, ohne das die Veranstaltungen auf weit niedrigerem Niveau hätten statt finden  müssen.

Andreas und sein Team in Weimar haben uns die Plakate und Flyer entworfen, die was ich bislang gehört habe, genau den Nerv  getroffen haben – und hey, Leute, damit haben wir jetzt sowas wie ne Marke ! Das muss man erst mal schaffen.

Also, ich finde es super, dass wir so zusammen gehalten haben. Das ist keineswegs selbstverständlich und da können wir richtig stolz drauf sein.

Mit lieben Grüßen an alle

Kristiane

 

Der Vortrag von Josef Ahlke

Der Vortrag von Dr. Bilharz

Teil 2 der Klimaschutz-Kampagne: Erneuerbare Energien

Klimaschutz hängt unmittelbar mit der eingesetzten Energie zusammen. Momentan gibt es viel Bewegung in diesem Bereich, nicht nur aufgrund des technischen Fortschritts, sondern weil die Energiewende zumindest in Deutschland zu einem der wichtigsten Ziele der neuen Großen Koalition erklärt wurde.

Die  vertritt momentan die Interessen der fossilen Energielobby, so dass die Energiewende ausgebremst wird. Es ist leider noch zu viel Kohle da, die gewinnbringend verbrannt werden könnte.

 

Angesichts der wenigen Zeit, die uns bleibt, um noch grundlegenden Klimaschutz zu treiben, sind auch wir in der Pflicht. Mit unserer Klimaschutzkamapagne EnergiePlanTage - die Wende selber machen trägt die Transitiontown Initiative bei uns dazu bei.

 

Klimaschutzkonzept Erfurt

Die Voraussetzungen in Erfurt sind gar nicht so schlecht, die SWE haben schon vieles umgesetzt, woran es in anderen Städten noch fehlt. Die Hälfte von Strom und Wärme wird jedoch in den privaten Haushalten benötigt und hier CO2-Emmission durch Energiesparen zu reduzieren, ist sehr effektiv.  In Erfurt hat besonders der Ausbau der Geothermie sowie der Solarthermie und der Photovoltaik noch großes Potential. Bereiche also, wo auf den Dächern der Stadt noch Platz genug ist, das Solarkataster ist online einsehbar.

 

 

Energiegenossenschaften sind dabei ein einfacher aber wirkungsvoller Weg zur Sicherung der Eigenversorgung mit Strom und Wärme, darüber hinaus aber auch ein urdemokratisches Mittel, über derartig wichtige Ressourcen selbst zu bestimmen. Im Umkreis von Erfurt  gibt es drei davon

Erste Erfurter Energiegenossenschaft - E3G, ENGERI - EG Ritterdorf, Bürger-Energie-Weimarer EG

Mobilität & Klimaschutz

Die 1. Etappe ist geschafft. Diese Veranstaltung war der Auftakt zu Weiteren und am Ende haben wir die Welt gerettet !!!

Ok, noch nicht ganz, aber wir sind in die Gänge gekommen. Die Veranstaltung war gut besucht, der Raum hat grade so gereicht. Nach den Referaten entwickelte sich sofort eine angeregte Diskussion, die erst kurz vor 22:00 endete. Das gute Bier aus dem LandMarkt-Kiosk war dann allerdings auch fast alle.

 

Hier der Versuch, die beiden Referate von Prof Gather und Jennifer Schubert zusammen zu fassen:

 

Erklärtes Ziel mindestens 80% CO2-Reduzierung bis 2050 erreichen, besser 95%.

Erfurt ist schon mal nicht schlecht, vor allem, weil die EVAG ca. 30% aller Wege übernimmt - spart CO2 und führte zu einem guten Ruf dieses Kommunalen Unternehmens. Daneben ist Erfurt eine Fußgängerstadt und das Radwegesystem ist inzwischen ganz brauchbar, wenn auch vor allem in den peripheren Stadtgebieten ausbaubar. Nicht zuletzt kann bis 2050 mit einem Rückgang um 10% CO2 durch den technischen Fortschritt gerechnet werden, selbst wenn die Einwohner ihr Mobilitäts-Verhalten nicht ändern.

Das reicht aber nicht, also folgende Ziele: kurze Wege, Luftverkehr nicht mehr als heute, PKW besser auslasten und substituieren, dass nur noch 15% der Wege damit zurück gelegt werden, ÖPNV als intelligent vernetztes und vertaktetes Mobilitätssystem kann 30% und der Fahrradanteil 20% an den Wegen insgesamt beitragen, Flotten von Liefer-LKW als Elektroversion, auch die PKW d. Stadtverwaltung. Das alles kann bis 2050 mit kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen erreicht werden. Richtig wirksame wären allerdings auch sehr unbeliebt, die City-Maut wird daher gar nicht vorgeschlagen, obwohl London damit innerhalb der letzten 10 Jahre 50 Mrd. € eingenommen und in seinen ÖPNV investiert hat. Immerhin, hohe Parkgebühren und Anwohnerparken sind gute Ansätze.

 

Letztlich führt aber das positive Image CO2-sparender Mobilitäts-Alternativen vielleicht noch schneller zum Ziel: überall Steckdosen & kostenloses Parken für für eMobile, eine einladende Gestaltung und damit Rückgewinnung des Öffentlichen Raumes, noch mehr Fahrradparkplätze überall, aber geordnet (Amsterdam hat das grade beschlossen), niedriger Ticketpreis für ÖPNV und vor allem der Verbund von Wegeketten und die Zuverlässigkeit beim Fahrplan. Bahn-und Bus-Verkehrsverbund im gesamten Freistaat, natürlich grenzüberschreitend wäre die logische Konsequenz. Ergänzt von einfach zu handhabendem Carsharing, Bürger- und Rufbussen, Sammeltaxis und eBikes, die überall zur Verfügung stehen .

 

Fazit : weniger und besserer Verkehr senkt nicht nur klimaschädliches CO2 sondern verbessert vor allem die Lebensqualität für uns alle.

 

Kristiane Schley

Der Vortrag von Prof. Dr. Matthias Gather FHE zum Klimaschutzkonzept Mobilität Erfurt 2010

Vortrag von Jennifer Schubert Fraktionsmitglied B90/Grüne im Th. Landtag zum Thüringen Takt

Arte mal wieder, bitteschön:

ein Beitrag der Serie X:enius zur Heizung und Kühlung mit EE

BürgerEnergie Thüringen e.V. gegründet

ein Dachverband der Energiegenossenschaften Thüriungens existiert seit August 2013. Unsere E3G ist Gründungsmitglied. Hier der Flyer :

dokumente zur vorbereitung einer energiewende-charrette

MA_PaulKirschstein.pdf
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Energie-Plan-Tage Endfassung 130913.pd
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Potenziale und Möglichkeiten des Klimasc
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Teilnehmerliste 130928_auftakt.pdf
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5.000,-€ Förderung von der Klimastiftung Jena-Thüringen erhalten

 scheck und blumenstrauß
scheck und blumenstrauß

Die Stiftung Klimaschutz Jena-Thüringen hat ihre Zusage vom 2.7.13 über 5.000,- € eingehalten und Kristiane als Vertreterin für die Transitiontowninitiative, den BUND und die E3G als Initiatoren heute im Rahmen einer kleinen festlichen Veranstaltung den Scheck überreicht.

Es gab 14 Projekte für 2013, aus denen eine Jury 5 auswählte und insgesamt mit 15.000,- € dotierte. Unser Vorhaben hat die höchste Summe bekommen, andere bekamen 3 bzw. 4.000,-€.

 

Hier ein Zitat aus der Pressemitteilung der Klimaschutzstiftung von heute:

„Die Projektgemeinschaft „Energie-Plan-Tage Erfurt-Ilversgehofen“ erhält 5.000 Euro für die Organisation von Energie-Plan-Tagen, innerhalb derer die Energiewende vor Ort gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürger von Erfurt-Ilversgehofen gestaltet werden soll. Stiftungsvorstand Matthias Stüwe zu der Entscheidung der Jury: „Dieses Projekt ist beispielgebend für die nichttechnische Gestaltung und Umsetzung weiterer dezentraler Energiewendeprojekte. Sie kann zum Vorbild für weitere Initiativen werden.“

Die anderen Themen waren ebenfalls interessant, 2 Projekte kommen aus dem Hochschulbereich und beschäftigen sich mit der Messung des ELT-Verbrauchs auf dem Campus bzw. einem Lehrmodul für den naturwissenschaftlich-technischen Unterricht an Gymnasien. Das 3. Projekt soll Grundschulkindern die Windenergie näher bringen. Das kleinste bekommt einen 500,00 €- Zuschuss zum Umbau eines Bauwagens zu einem Regenunterstand für einen Waldkindergarten bei Hermsdorf.

 

Geplant ist die Vorbereitungsveranstaltung  für die Charrette für den 29. September 2013, wahrscheinlich in der alten Schule Salienenstr  oder evt. beim Bürgerbeirat in der Magdeburger Allee.

Wie wollen wir nach der Energiewende leben ? Diese Themen wollen wir uns dann mit der Charette im 1. Quartal 14 vornehmen.

1. Mobilität

2. Wärme

3. Beleuchtung

4. Verringerung des CO2-Fußabdrucks insgesamt

5. Reduzierung der eigenen Energiekosten

 

Ablauf:

• Information zur Veranstaltung 2 Wochen vorher mittels Wurfsendung, jedoch nur in Alt-Ilversgehofen, Hilfe durch Bürgerbeirat,

• Erarbeitung des Infomaterials: BUND zusammen mit unserer AG

• Einführung, Zwischenaktion und Schluss durch ein Improtheater

• Evtl. Rundgang oder Filmvorführung zur Einführung und Inspiration

• Moderation und Arbeit an 3- 5 Thementischen mit Fragen

• Clustern und weitere Fragen bearbeiten

• Mündlicher Abschluß und Zusammenfassung der Ergebnisse durch die Moderatoren

Pressegespräch und Schlusspapier für Veröffentlichung sowie zur Rechenschaftslegung beim FM-Geber Klimaschutzstiftung Jena-Thür., die ich übrigens bereits eingeladen habe.

 

charrette infoabend bürgerbeirat
charrette vorstellung 121204.pdf
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PODIUMSDISKUSSION DER STADTWERKE AM 10.09.2012

hier meine mitschrift von der veranstaltung. ich fand es wichtig dabei zu sein, weil mal zusammen gefasst wurde, was  die stadt und swe so vor haben. aber konkrete massnahmen, wie die bürger nun in die e-wende einbezogen werden könne, wurden nicht vorgestellt.

prinzipiell haben wir hier verbündete, daher hab ich auch bereits noch am gleichen abend spangenberg, zaiss und schmidt angefragt, ob denn eine gemeisame veranstaltung anfang dezember denkbar sei, wo vor allem bürger mit dabei sein sollten und am ende was konkretes raus kommt. zustimmung.

so, nun der text

swe-podiumsdiskussion_120910.pdf
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umsetzung des klimaschutz- und energiekonzeptes von 2010

das konzept wurde 2010 fertiggestellt, erarbeitet von dem team, um prof. kappert von der fhe. am 29.02.2012 ist es als offizieller leitfaden vom stadtrat bestätigt worden (hat lange genug gedauert) und muss nun umgesetzt werden.

 

hier der link auf die website der stadt : http://www.erfurt.de/ef/de/leben/oekoumwelt/klimaschutz/konzept/ damit können sie sich in form einer zusammenfassung über den inhalt informieren.

 

dies ist meiner meinung nach ein wichtiger schritt, denn ein blick in forum.erfurt.de zeigt, dass noch im jahre 2010 davon niemand was wußte und anfang 2011 offensichtlich die disskussion über die energiewende in erfurt zum erliegen kam. im forum ist jedoch auch zu verfolgen (sofern man sich angemenldet hat) , dass eigentlich alle vorschläge, die im klimaschutz- und energiekonzept jetzt enthalten sind, damals bereits zur diskussion gestellt  worden waren. nur, es hat sich niemand daran gemacht, sie um zu setzen.

nun gibt es wenigstens die e3g, die wahrscheinlich schneller die pv-anlagen auf die erfurtet dächer bekommt, als das "bürgerkraftwerk" der swe. und das ist auch gut so, die wende wird auch hier von unten kommen, von den bürgern selbst in die hand genommen.

 

die zusammenarbeit mit der sv erfurt ist dabei jedoch unerläßlich, das sieht auch die studie so

"Bündnis für Klimaschutz

Um dieses Handlungskonzept umzusetzen, ist eine konzertierte Aktion nötig, bei der die Stadt sowohl die Öffentlichkeit als auch die Wirtschaft für eine Unterstützung der Klimaschutzbemühungen gewinnt. Dabei soll einerseits die Zielstellung bis 2020 mindestens 30 % Kohlendioxid-Emissionen und bis 2050 mindestens 80 % der Emissionen gegenüber 2008 einzusparen mitgetragen werden, zugleich aber auch die Übereinkunft getroffen werden, dass sich alle, die dieses Ziel teilen, gegenseitig bei der Umsetzung helfen: Die Stadt schließt also mit den Bürgern und der Wirtschaft langfristig die Übereinkunft, Klimaschutz in Erfurt ernsthaft voranzubringen. Ein adäquates Vorgehen von allen Akteuren ist dafür die Voraussetzung.

Klimaschutzkampagne

Klimaschutzaktivitäten der Bürger sowie der Wirtschaft werden durch die Stadt unterstützt. Dabei stehen zwei Ziele im Vordergrund:

  • durch Beratung zu Klimaschutzaktivitäten zu befähigen und
  • durch Informationsbereitstellung für Klimaschutz zu werben und zu sensibilisieren.

Entscheidend ist besonders bei der Energieeffizienz, dass sich möglichst viele Akteure mit eigenen Maßnahmen beteiligen. Auch bei Aktivitäten zur Verminderung der Klimaauswirkungen des Verkehrs sind Individuen und einzelne Unternehmen für den Gesamterfolg wichtig. Daher müssen die Klimaziele und die einzelnen Maßnahmen mit einer Klimaschutzkampagne für die Öffentlichkeitsarbeit unterstützt werden."

 

die tte wird sich vehement für die unterstützung der stadt in der umsetzung des konzeptes engagieren. mit dem th. gestz, welches demnächst investitionen und unternehmungen der kommunen erlaubt, wird dies wesetlich erleichtert.

 

dennoch bleibt auch für den einzelnen bürger noch jede menge freiraum, sich in seinem haus, seiner straße an seinem arbeitsplatz für energieeinsparung und den einsatz regenerativer, alternativer energien zu kümmern. aber auch die kirchengemeinden erfurts (bewahrung der schöpfung ist ein schöner gedanke, aber er will auch umgesetzt werden) , die wohnungsgenossenschaften, kowo, ihk etc.sind dringend gefragt.

 

sie alle brauchen  zunächst positive leitbilder, ästhetisch ansprechende, moderne visionen davon, wie erfurt einmal aussehen könnte. es sollte der wunsch enstehen, sich z.b. solch ein pv- u./o. solarwärmeanlageaufs dach zu bauen, die das haus einfach besser ausehen läßt, selbst in der altstadt. 

den anfang dazu hat die fhe bereits gemacht: prof. schumacher und seine studierenden haben solche bilder entwickelt, s. ringvorlesung vom 05. juni. unsere öffentlichkeitsarbeit für die energeiewende in erfurt, wie ich sie gern unterstützen würde, sollte sich also vornehmen, solche bilder in den köpfen der bürger zu erzeugen.

 

der 2. ansatzpunkt ist aus meiner sicht, die wertschöpfung in den händen der bürger zu lassen, also in form von finanzieller investitions- und gewinnbeteiligung, egal, ob die einspeisevergütung noch weiter abgesenkt wird oder nicht, es lohnt auf alle fälle. und wenn in der nächsten zeit auch die entsprechenden effizienten wandler und speicher auf den mark kommen, ergibt sich darüber hinaus auch eine größere versorgungssicherheit bzw. unabhängigkeit für den einzelnen bürger bzw. die stromnutzergruppe.

 

der einfachste unbd kostengünstigste weg, umgehend enegie und co2 ein zu sparen ist jedoch  immer noch die energieeffizienz. damit kann man sofort anfagen. z.b.hat  die martini-gemeinde ihren enegrieverbrauch  gescannt und durch einfache organisatorische maßnahmen bis zu 3.000,- € im jahr gespart. und das ohne die lebensqualität damit ein zu schränken.

 

es ist aber noch viel zu tun, wir bringen uns ein. demnächst mehr dazu.

kristiane schley

 


 

Die Erste Erfurter Energiegenossenschaft hat zum Ziel, gemeinsam einen Beitrag zur Energiewende in Erfurt zu leisten. Dazu sollen unternanderem gemeinschaftlich Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien gebaut und betrieben werden.

Aufbauend auf einem ersten Projekt soll die Genossenschaft weitere Projekte zur Energiewende in Erfurt durchführen.

 

Aktuelles und weitere Informationen unter. http://e3g.mixxt.de

Informationen_zu_E3G_20111208.pdf
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Protokoll_GV.pdf
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Satzung E3G.pdf
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Beratungen:

Bürgerinformationszentrum erneuerbare Energien der Handwerkskammer Erfurt
Fischmarkt 5 - Rathauspassage:
http://kompetenzzentren.hwk-erfurt.de/Handwerkskammer_Erfurt/cms_de.nsf/($UNID)/B567AF844A3D5549C12577E5003774BB/$FILE/B%C3%BCrgerinformationszentrum%20Infoblatt%2024.11.2010.pdf

 

Neben dem Bürgerinformationszentrum informiert auch die
Verbraucherzentrale Thüringen www.vzth.de zu erneuerbaren Energien. 

 

Solarfibel Erfurts unter www.erfurt.de, www.unendlich-viel-energie.de 


Hintergrundinformationen und die Verbände der Wind und Solarindustrie 
www.windenergie.dewww.solarwirtschaft.de oder auch die 
Informationsseite des Umweltministeriums www.erneuerbare-energien.de

 

 

Ein Tipp für Energiesparer: http://www.utopia.de/stromsparwochen (Newsletter vom 13.01.2012)

 

 


So war der E-Mobility-Day im Maislabyrinth