Bürgerbeteiligung & Netzwerke

Johannespark e.V.

Wir sind erst in der Gründungsphase, aber wir haben schon viel erreicht. Unser Ziel lt. Satzung: "... einen selbstverwalteten  „Bürgerpark Johannesplatz“ zu schaffen....., der zum Kristallisationspunkt für das  gemeinsame, soziale Leben im Quartier werden und seinen Beitrage zur weiteren Vernetzung und Kooperationen leisten soll ..." 
Neben der amtlichen Registrierung unseres eV. sind nächste Schritte die ersten Absprachen zur Grundstücksentwicklung mit der Sparkasse Mittelthüringen, die den alten Postsportplatz in der Friedrich-Engels-Str. von der Stadt gekauft hat sowie die weitere Kooperation mit dem Stadtplanungsamt um den Planungsprozess dazu in Gang zu setzen. Die Sondierungsgespräche und Workshops waren jedenfalls vielversprechend.

 

 

Kulturgenossenschaft in Gründung

Am  4. November 2016 waren ca. 130 Interessierte bei der Gründungsversammlung KulturQuartier Schauspielhaus  mit dabei. Die meisten von ihnen beteiligen sich mit ihren Genossenschaftsanteilen  am bereits an dem auf 261.000,- € angewachsenen Kapital-Grundstock. Allerdings fehlen noch 739.000,-€ bis zu Million.  Wir sind optimistisch. 

 

Das bauliche und damit auch Nutzungskonzept sieht vor, durch 4 Dauermieter das `Grundeinkom-men` zu sichern. Die Mieter Radio frei , Tanztheater Erfurt, Kinoklub  und Gastronomie für Catering & Bar haben das zugesagt und sind bereit, hier zu investieren. Dennoch wird der größte Teil der Sanierungskosten durch Kredite, Fördermittel und Genossenschaftsanteile aufgebracht. Das Management des Umbaus und später auch des Betriebes des KulturQuartiers übernimmt eine GmbH, so dass das Haus selbst nicht Teil der Konkursmasse werden kann. Andererseits soll natürlich auch genug erwirtschaftet werden, um den Unterhalt und die Gehälter zu bezahlen und sogar noch ein kleiner Gewinn für die Genossinnen ausgeschüttet werden kann. Zukunftsmusik. Der bereits bestehende e.V. wird weiter geführt und sich um die Öffentlichkeitsarbeit kümmern. Denn je bekannter das Vorhaben wird, desto mehr Genossen zeichnen Anteile und desto bunter werden auch in den Betriebsjahren später die Veranstaltungen. So kommt zusätzlich Geld in die Kassen. Immerhin gilt es mehr als 4.000m² Nutzfläche zu bespielen: Foyers, 3 Säle mit Bühnen, Restaurant, Atelierräume im ehemaligen Bühnenturm, Garderoben …. nicht zu vergessen, die weiträumigen Außenanlagen. Das inhaltliche Management, also die Programmgestaltung, übernimmt ein Kuratorium, das sich aus StadträtInnen und GenossInnen zusammensetzen wird. 

Nächste Schritte sind die Eintragung ins Genossenschaftsregister, die Klärung der Eigentumsfrage und vor allem die definitive Zusage der Stadt zum Projekt. Die ewig klamme  könnte ja auch noch das Haus gegen Cash an den nächstbesten verkaufen.

In der Satzung der Genossenschaft ist geregelt, welche Recht und Pflichten sich für GenossInnen ergeben, welche Ziele sie hat etc… etc. Sie wurde nun mit 2 Enthaltungen angenommen und das ist schon mal ein entscheidender Schritt.

Weitere Infos findet ihr hier 

Kristiane Schley

 

Kultur und Konsum in Erfurt - mehr als Entenrennen

Die Podiumsdiskussion am 16. August 19.00 Uhr im Café Nerly mit Stadtrat Matthias Bärwolf, Dr. Walter Verbraucherschutzzentrale, Händler Bernhard Schmidtmann und Michael Wenzel von der Caritas wurde von Sebastian Perdelwitz, Stadtteilmanager und Mitglied im Ichglobal e.V. moderiert.

 

Der Onlinehandel (und nicht nur der mit Amazon) stellt eines der schwerwiegendsten Probleme für den Einzelhandel dar. Nicht nur in Erfurt, wo der Umsatz zwar gestiegen ist, jedoch nicht so stark, wie Händler dies anhand der gewachsenen statistischen Einkommenszahlen erwarten könnten. Demzufolge mühen sie sich, die KundInnen zu locken, auch wenn das angesichts der städtischen Bürokratie schwer ist. Konkurrenten sind auch attraktive Ein-kaufstädte wie Berlin und Leipzig, die ja mit den schnellen ICE- Verbindungen mühelos zu erreichen sind, sowie die Malls am Stadtrand oder die großen Einzelhandelsgeschäfte in der Innenstadt, wie zB. das, welches von Kiefft nun am Standort des ehemaligen Centrums (Disco) gewünscht wird. Brauchen wir das alles überhaupt und können wir es uns ökologisch überhaupt noch leisten, weiterhin so gedanken- und maßlos zu konsumieren ? 

Andererseits, die Gewerbesteuereinnahmen hieraus kommen natürlich der Stadt Erfurt zugute, strukturell unterfinanziert wie so viele andere in Deutschland.

Konsumieren ist Kultur, so sehen es Händler und Kulturschaffende gleichermaßen, es kommt nur darauf an, wie es gemacht wird. Idealerweise verbindet sich beides und schafft Erlebnisse, die Einheimische und Touristen anziehen. Doch die Orte, wo dies passieren könnte, erodieren. Kulturorte in der Innenstadt werden zu Einkaufstempeln (s.o.), Einkaufszentren in den nördlichen Plattenbaugebieten bleiben ruinös, im Gründerzeitgürtel werden Gebäude an Meistbietende verkauft, anstatt sie zu Kulturräumen zu entwickeln, … die Liste ist lang.

Nach dieser Bestandsaufnahme blieb kaum Zeit, sich gemeinsam Gedanken über zukunftsweisende Strategien zu machen. Aber auch weil es an Kontinuität, an einem durchgehenden Format mangelt, lässt sich unser demokratisches Mitspracherecht an der Stadtentwicklung bislang nicht durchsetzen. Der Verein SuRban e.V.  , eine Alumni-Vereinigung der FH Erfurt FR Stadtentwicklung will sich nun dieser Verantwortung stellen und lädt zu öffentlichen Stammtischen ein. Kontakt: surban@fh-erfurt.de 

 

TTE möchte zu diesem Thema die `KULTUR-WERK-HALLEN`  zur Diskussion stellen,  

Kristiane Schley

 

Denkmalamt_151207.pdf
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Freiraumgalerie in Halle/ Saale

Im Stadtteil Freiimfelde in Halle/ Saale wird Graffiti auch  zur Revitalisierung vernachlässigter Stadtviertel eingesetzt. Mit dem Festival Freiraumgalerie  http://www.freiraumgalerie.com/index.php/konzept, das schon 3 mal zwischen 2012-14 in Freiimfelde stattfand, wurde ein Experiment gewagt, das diesem vernachlässigten, isolierten und sozial problematischen Stadtteil in der Nähe von Halles Zentrum wieder auf die Bein helfen kann. Deprimierend hoch war der Leerstand und bauliche Verfall  in dem Gründerzeitviertel, der Mangel an sozialen Einrichtungen und Angeboten für Freiraumaktivitäten und Grün. Die Initiatoren wurden zwar formell von einem Verein unterstützt, trugen jedoch eigentlich selber die Verantwortung. Zunächst machten Sie ihren Plan der Bauverwaltung schmackhaft, der das Vorhaben jedoch egal war, schlimmer konnte es ja nicht kommen. Also gingen die Initiatoren auf einige Hausbesitzer zu und bekamen die Erlaubnis, die Fassaden, vor allem Brandwände unter 2 Bedingung bemalen zu dürfen: keine Kosten für die Besitzer und  Freiheit  in der Motivwahl für die Künstler. Vereine, Sponsoren und Förderer wie die Montag-Stiftung sorgten für die Arbeitsbedingungen der Künstler und die Initiatoren für die Öffentlichkeitsarbeit im Viertel. Der Erfolg war überraschend und wurde anhand der Umfrageergebnisse soziologisch ausgewertet: Freiimfelde stand plötzlich im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Sogar das DB-Magazin `Mobil` berichtete darüber. Den Anwohnern wurde mit den Aktionen in 2012, 13 und 14 bewusst, welche Potentiale ihr Viertel hatte. Es begann ein Zuzug von Jungen und  Kreativen, die Sanierung eines großen Teiles der Gebäude setzte ein, es entstanden urbane Gärten, StartUps und Coworkingspaces und mehrere Bürgerinitiativen, die das Image von Freiimfelde  als hippes, unkonventionelles Quartier mit kreativem Potential und niedrigen Mieten neu erfanden….“ 

Bäume statt Leerräume an der Rathausbrücke

 

 

Drei Sprecher der BürgerInitiative `Bäume satt Leerräume`erklären  gegenüber der Stadt, dass sie das Nachtragsangebot für eine konstruktive Lösung zur möglichen Rettung der beiden verbliebenen Bergahorn am westlichen  Brückenkopf zu den Kosten von rd. 160.000 € annehmen werden. Diese Mehrkosten werden für die Umplanung und Baukosten einer Alternative zum West-Brückenkopf veranschlagt und gehen zulasten des 300.000 € umfassenden Baumkontos, das die BI vom Verwaltungsgericht am 25.11.2015 in einem Vergleich zugesprochen bekommen hat.   

Das verbleibende Geld aus dem Vergleich, ca. 140.000 €, wird in die Neuanpflanzungen von ca. 50-70 jungen "Zukunftsbäumen" in Erfurt genutzt. "Zukunftsbäume" stehen dabei symbolisch als Investition in die Zukunft unserer Stadt und für ein grünes Wachstum, das auf dem Engagement der Bürgerinnen und Bürger fußt. Für die Pflanzung der Bäume wird ein Baumpflanzrat gegründet (mgl. aus Fachleuten) und es werden Baum-Paten gesucht, die ehrenamtlich dafür sorgen, dass es den Bäumen gut geht. Bei Interesse bitte hier anfragen:  bund.erfurt@bund.net

 

STADT, LAND, BETEILIGUNG. Kommunen im Aufbruch

Kommunen im Aufbruch, Wie gelingt in den Städten eine gute Kooperation zwischen Bürger, Politik und Verwaltung? – Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen, Teilnahme kostenlos, Anmeldung via info@boell-thueringen.de oder Tel. 0361-5553257 bis zum 10.03. erforderlich!

Weitere Infos hier

In Erfurt gibt es in dieser Hinsicht viele Baustellen.Einige davon hat TTE begleitet, siehe unten.

Was in anderen Regionen Thüringens so läuft, kann man sich zB. bei der Böll-Stiftung  angucken

neue Altstadtsatzung

·      Mitreden – Mitgestalten – Mitmachen, Demokratie will gelebt sein!
Am 08. März findet eine Bürgeranhörung zum Entwurf der neuen Altstadt-Gestaltungssatzung im Rathausfestsaal statt von 18 bis 20 Uhr statt. Veranstalter ist das Stadtentwicklungsamt –Sie sind herzlich eingeladen! Unsere Stellungnahme zum Entwurf finden Sie hier.  

Zukunftswerkstatt Johannesplatz am 19.09.2015

Wie soll in Zukunft mit dem Grün im Quartier umgegangen werden ? Was passiert mit dem Johannespark, nachdem feststeht, dass die Sparkasse Mittelthüringen hier auch Wohnungen baut ? Wie kann für Ordnung und Sauberkeit im öffentlichen Raum gesorgt werden ?

All diese Fragen wurden erörtert, als ab 10:00 in der GS Johannesplatz das Diskutieren und Argumentieren begann.

Es entstand eine lange Liste an Kritikpunkten aber auch von Vorschlägen, wie der unbefriedigende Zustand verbessert werden kann und zwar ohne die Nebenkosten zu erhöhen. 

Nun muss geschaut werden, wie die 3 großen Vermieter damit umgehen, denn ohne diese wird der Prozess nicht in Gang kommen können. Und auch Geld wird es brauchen. In Form einer Stiftung vielleicht ? Wir bleiben dran.

Stadtentwicklung von unten - Workshop des DGB-Bildungswerkes

Im letzten Jahr veranstalteten wir eine dreiteilige Reihe zum Thema "Stadt, Wohnen und Soziale Frage", die auf großes Interesse stieß. Deshalb wollen wir unsere Beschäftigung in diesem Jahr mit einem Praxisworkshop zum Thema "Stadtentwicklung von unten" am 19.09.2015 von 10 bis 16 Uhr fortsetzen.
Auf dem Flyer findet Ihr alle Informationen, der gern weiter verbreitet werden kann. Wir würden uns freuen,  wenn möglichst viele Leute aus unterschiedlichen Zusammenhängen daran teilnehmen würden.

Anmeldungen s.u.
Beste Grüße, Frank Lipschik

DGB-Bildungswerk Thüringen e.V., Warsbergstraße 1, 99092 Erfurt
Telefon: +49/(0)361/21727-28
FAX:+49/(0)361/21727-27
quer@dgb-bwt.de
www.dgb-bwt.de

Stadtbäume statt leerräume - Meinungsmob am 21. August  19:00 Rathausbrücke

Macht mit beim Meinungsmob am 21. August um 19 Uhr auf der Rathausbrücke und unterschreibt die Onlinepetition zum Erhalt der Bäume und des Grüns! Auf der Seite der Onlinepetition www.brückenpetition.de haben sehr viele Menschen in Kommentaren ihre Meinung zu den Bäumen geäußert. Ein Beispiel von vielen:

Josephine T. (Erfurt) - 04.06.2015 22:54 Uhr: Als Erfurterin ist mir die Krämerbrücke in ihrem jetzigen Erscheinungsbild seit Jahren ans Herz gewachsen und ein Wahrzeichen der Stadt. Gerade das Grün zeichnet Erfurt und gerade Thüringen als grünes Herz Deutschlands aus. Die Wegrationalisierung von Grünflächen ist eine kontraproduktive Maßnahme , denn auf Betonwüsten fühlt sich keiner wohl. Wir wollen bei dem Meinungsmob gemeinsam mit Euch diese Meinungen hör- und sichtbar im Umfeld der Rathausbrücke verbreiten! Um Punkt 19 Uhr beginnen die Brückentrommler auf der Rathausbrücke. Ihr nehmt Euch während des Trommelns einen Zettel mit einer Online-Meinung oder schreibt selber eine auf. Nach fünf Minuten verstummen die Trommeln - und jetzt seid Ihr dran! Geht der Reihe nach ans Mikro und tragt während der folgenden zehn Minuten laut und deutlich Eure Meinung oder die Online-Meinung vor! Danach beendet ein Trommelwirbel den Meinungsmob.  Wir haben einen Teil der Online-Meinungen ausgedruckt und daraus Meinungswimpelketten gebastelt. Zur sichtbaren Unterstützung wollen wir diese während der Meinungsäußerungen gemeinsam am Brückengeländer festmachen. Die ganze Aktion dauert ca. 20 Minuten. Danach verläuft sich alles wieder.

Bitte bleibt auf der Rathausbrücke. Wir freuen uns, dass die Insel entsprechend dem Willen der Erfurter Bürger nicht betreten werden soll, bringen aber gerne von Euch mitgebrachte Blumen an den vorhandenen Girlanden an den Bäumen an. 

Bitte leitet diesen Aufruf ausschließlich an Eure Freunde weiter, damit es ein echter Flashmob wird, von dem die Öffentlichkeit erst an Ort und Stelle erfährt. Selbstverständlich ist dieser Flashmob wie auch der letzte am 1. Juli friedlich und gewaltfrei!

Bis bald, Bernhard Schmidtmann, BI Stadtbäume statt Leerräume

Workshop Alter Postsportplatz  - neuer Johannespark

Transitiontown ist am 23. Januar dabei gewesen und am Ende war wieder klar, dass solche Veranstaltungen sich inhaltlich immer lohnen. Die 4  u.a. per Los zusammen gestellten Arbeitsgruppen stellten ihre Konzepte vor, die sie erarbeitet hatten und aus denen sich am Ende nicht nur der `Johannespark` als Name und Marke herauskristallisierte, sondern auch die konkrete Aufgabenstellung für die Planung, die übrigens von der FH Erfurt, FR Landschaftsarchitektur erbracht werden soll. Vorausgesetzt, das Grundstück kann tatsächlich für die Nutzung als Grünfläche gesichert werden. So steht es zwar noch im Flächennutzungsplan, allerdings ist dies angesichts des Drucks auf dem Wohnungsmarkt nicht in Stein gemeißelt. Hier heißt es also auch für uns weiter dran bleiben und der Stadtverwaltung klare Bekenntnisse ab verlangen.


Bäume statt Leerräume

Inzwischen ist die Webseite der Bürgerinitiative bereits online: Stadtbäume statt Leerräume heisst sie und informiert über den Fortgang der Sache. Ihr Ziel ist es, die Bäume zu erhalten und die Rathausbrücke mit Augenmaß, d.h. vor allem schmaler zu bauen.

 Hier das Lied `AUFBÄUMEN`von Gerd Krambehr mit seiner freundlichen Genehmigung

 

Bilder von der Demo am 28.01.15  wo die Bürgerinitiativen der Rathausbrücke, der Nordhäuser Str., der Anwohner rings um Stadion, der Kita Dreikäsehoch und der BUND ihre Kritik an den Baumaßnahmen der Stadt äußerten, rechtzeitige Einbeziehung bei Bauentscheidungen forderten und den Stadtrat aufforderten, endlich eine Bürgerbeteiligungssatzung auf den Weg zu bringen,

Workshop Östliche Krämpfervorstadt

Das war für alle das erste Mal. Und es hat erstaunlich gut geklappt.

Das moderierte Beteiligungsverfahren zur Vorbereitung des Rahmenplanes Östliche Krämpfervorstadt am 27. September war der Auftakt zu einer umfangreichen Stadtplanung, die im Jahre 2035 abgeschlossen sein soll. Dann stehen zwischen Leipziger Straße, Güterbahnhof, den Bahngleisen nach Sondershausen und der Uhlwormstraße nicht nur neue Wohnhäuser sondern auch Fahrradständer, Straßenbäume und Gewerbehallen, Straßencafes und E-Car-Stromsäulen.

Soweit zumindest der Plan, den wir an den 4 Thementischen gestern gemeinsam mit VertreterInnen des Stadtentwicklungsamtes und des Büros für urbane Projekte entwickelten. Strategische Fragen zur zukünftigen Bedeutung der Krämpfervorstadt, Mobilität, soziales und kulturelles Zusammenleben sowie Grünflächen und Umweltschutz standen in Fokus und auch die Verheißung, dass wir hiermit die einmalige Chance haben, einen klimagerechten Stadtteil mit Modellcharakter für eine enkeltaugliche Stadt zu schaffen.

Am Ende waren die ca. 30 Beteiligten einmütiger Meinung, dass dieser Workshop ein guter Anfang war, ein nahezu perfektes Ergebnis erbracht hat und die Umsetzung nun ebenso konstruktiv angegangen werden soll. Das bedeutet aber auch, die Bürger weiterhin ein zu beziehen und nicht nur als Inspiratoren zu befragen.

Die organisatorischen Strukturen für eine derartig umfangreiche und verantwortungsvolle Zusammenarbeit bestehen derzeit jedoch nicht. Sie zu schaffen darf die Aufgabe der nächsten Zeit sein und ich bin mir sicher, dass wir das genauso konstruktiv und visionär hin kriegen wie diesen Workshop gestern.