Archiv

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Stadtentwicklung mit Bürgerbeteiligung

Wie sehen Städte aus, in denen Menschen gerne leben ?

Der Film ging den ZuschauerInnen nahe, das war an den Äußerungen und am Interesse zu sehen, denn alle blieben noch da und beteiligten sich an der anschließenden Diskussion. Es waren ja auch krasse Bilder zu sehn in dieser Doku: Anhand von geisterhaft leeren Wolkenkratzer-Cities aus Stahl, Glas und Beton der Europäischen, Chinesischen und Amerikanischen Großstädten und  den vernachlässigten, vermüllten und vom Verkehr verstopften Straßen in den Entwicklungsländern Asiens wurde gezeigt, unter welchen inhumanen Verhältnissen inzwischen die Hälfte der Menschheit leben muss. Und auch engagierte Stadtplaner können daran nicht viel ändern, denn, und das zeigte der Film ebenfalls, die gegenwärtigen Leitlinien im Städtebau dienen ausschließlich dem Kapital, d.h. der profitablen Verwertung von Grund und Boden.

Die Diskussion drehte sich dann erfreulicherweise um die Frage, wie wir ErfurterInnen Beteiligung einfordern und durchsetzen können: Bürgerwerkstatt und Bürgerbeteiligungshaushalt

 

hier der Link zum Trailer

Nachlese zum OYA-Tag in Weimar 30.11.

Im wunderschönen Rudolf-Steiner-Haus in der Meyerstr. 10 hatten Weimarer OYA-Leser für unser Treffen den Saal reserviert , so dass die besten Voraussetzungen gegeben waren, in einen fruchtbaren Austausch mit den Redakteurinnen und dem Herausgeber zu kommen. Vor allem aber auch, dass sich die Thüringer OYA-LeserInnen kennen lernen.

Die OYA sieht sich als Magazin, das den gesellschaftlichen Wertewandel, die Transformation hin zu einem bewussten Leben, Verantwortung für unseren Globus und Teilhabe an Veränderungsprozessen begleitet. Dieser verläuft durchaus ungleichmäßig, interessanterweise schneller in Großstädten und Metropolen, aber auch oberflächlicher und flüchtiger - hipp ist nicht unbedingt innovativ. In Kleinstädten und auf dem Land dagegen langsamer, breiter und umfassender. Erfurt scheint dabei eine mittlere Stellung ein zu nehmen. Immerhin fallen die Aktivitäten der Stadt inzwischen auch andernorts auf - eine Sichtweise, die mich persönlich schon überraschte.

OYA nimmt sich vor, eine ungedruckte Ausgabe zu erstellen. Wie bitte? Die Idee ist, überall wo OYA gelesen wird, dabei zu sein, d.h. mit den GenossInnen (das sind ca. 450 ) und den LeserInnen (10-mal mehr Leute )zu Hause zusammen zu kommen, zu feiern und in den nächsten Ausgaben darüber zu berichten.

Uns AkteurInnen hat der Tag wieder den Rücken gestärkt, es tut einfach gut, Gleichgesinnte zu treffen und mal über den Tellerrand hinaus zu gucken. Kristiane Schley

 

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